sfs-archery -Traditionelles Bogenschießen-

Öfter mal was Neues. Ein neuer Langbogen

Öfter mal was ….

Neues holen. Ganz nach der Devise

Notwendige Anzahl an Bögen = Aktuell Anzahl + 1

habe ich mir ein neuen Bogen gegönnt.

Ein Langbogen BlackLine von fichtenelch-armory / Alexander Lind

http://kaeskopf.wix.com/fichtenelch-armory

Technische Daten

63 Zoll / 30 Pfund bei 31 Zoll Auszug
Farbe: Komplett in Schwarz
Namen auf den er getauft wurde: Kitana

Bogenvorgeschichte

Ich habe aktuell noch immer mein „Erstbogen“ Penthalon Navajo (62 Zoll /25 Pfund bei 28 Zoll Auszug / einteiliger Recurve) mit dem ich angefangen habe.
Schönes Teil, lässt sich wunderbar schießen. Allerdings mit schwereren Pfeilen extrem langsam. Dafür mit kaum Handschock und er lässt sich wunderbar bis 31 Zoll ziehen.

Ich schieße den mit leichten Carbonpfeilen (auf dem Parcours) als auch mit Holzpfeilen (bei Scheibenschießen).

Dazu ist dann mit der Zeit noch ein Lanura 70 Zoll glasbelegter Langbogen gekommen (mit 30 Pfund bei 28 Zoll). Der wird über den Handrücken geschossen. ich nutze für den Bogen nur Holzpfeile. Find ich einfach passender.
Den Lanura nehme ich immer wenn mich mal so richtig das traditionelle Feeling packt. Er ist nicht einfach zu schießen und der  Handschock ist auch recht ausgeprägt. Aber Spaß macht es trotzdem 🙂

Gründe für einen neuen Bogen

Rational gibt es dafür eigentlich keine Gründe. Ich habe schon zwei Bögen. Der einzige rationale Grund könnten Parcoursbesuche sein die ich auch mal mit einem Langbogen machen will. (der 70 Zoll Lanura ist mir da zu unhandlich)
Zweiter Grund könnte sein, das ich auch mal ein Bogen will bei dem die Pfeile schneller fliegen. Aber das ist eigentlich alles nur „schönreden“. Der einzige Grund ist: Ich wollte das Teil haben 🙂

Bogeneinzelteile

Bogeneinzelteile

Also irgendwann im Spätsommer mit Andreas Lind Kontakt aufgenommen ob man noch so ein BlackLine Bogen haben könnte. Die Anzahl BlackLines die er machen wollte war auf 10 Stk. limitiert. Ich hatte Glück. Ich habe den 10ten, und damit letzten Bogen der Serie bekommen.
Dann noch etwas geschreibsel hin und her, ink. kleiner Änderungswünsche von mir 🙂 und dann ist irgendwann die Nachricht gekommen das der Bogen am  5.Dez. 2015 fertig sein soll.

Pfeile ??

Neuer Bogen, bedeutet in meinem Fall auch neue Pfeile. Die Pfeile meines Recurve sind zu „weich“ für den neune Bogen. Als ich den Kurs im November für das traditionelle Bogenschießen besuchte, bin ich in Kontakt gekommen mit den neuen Carbonschäften von Nijora.
Da diese recht gelobt wurden, habe ich mir mal 6 Pfeilschäfte Nijora Tokala 700er mit 20 grain Insert und 65 grain Spitze besorgt. Am 30.Nov. habe ich das Päckchen abgeholt. Da ich am 5. Dez. den Bogen abhole wollte, mussten die also noch schnell zusammengebaut werden.
Also bin ich mal ein Abend am Küchentisch gesessen und habe die Pfeile zusammengebaut.

Der neue Bogen

Jena liegt von mir aus gesehen jetzt nicht gerade um die Ecke, aber was macht man nicht alles für das Hobby. Bin mal schnell an dem Samstag zu Alexander gefahren um den neuen Bogen in Empfang zu nehmen.

Der neue Langbogen. Komplett in schwarz gehalten

Der neue Langbogen. Komplett in schwarz gehalten

Nach etwas plausch ging es dann auf sein „Trainingsgelände“ mit dem neuen Bogen. Und was soll ich sagen: Das ding ist wunderbar ! Lässt sich butterweich ziehen, hat absolut keinen Handschock und die Pfeile kommen recht schnell aus dem Bogen.
Allerdings muss ich mir doch noch mal ein anderes Set an Pfeilen zulegen die etwas leichter sind. Die Nijora sind toll, aber auch in meiner Konstellation etwas schwer.

Letztendlich lässt sich folgendes sagen

Der Bogen ist echt wunderbar. Ein herzliches Dankeschön an Alex für die tolle Arbeit !

Das ist sicher nicht mein letzter Bogen den ich mir bauen lasse. Es hat schon was ein Bogen zu nutzen der ganz auf einen abgestimmt ist und auch eigene Wünsche berücksichtigt wurden.

Und jetzt geht es an das Üben mit dem Teil 🙂

 

Gruß

sfs-archery / Sören Spieckermann

Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Alexander Lind

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