Besuch Traditioneller Bogenparcours Hohenlohe am Pfingstmontag

Bogenparcoursrunde am Pfingstmontag 2020

Dchild traditioneller Bogenparcours Hohenlohe.

Bei bestem Wetter an Pfingstmontag eine Runde auf dem Bogenparcours von Eberhard und seinem Team gedreht. Die Corona-Pandemie hat auch hier Spuren hinterlassen, jedoch sind alle notwendigen Informationen zu den Bestimmungen und Anmeldeablauf am Parours und auf der Webseite ersichtlich.

Der Parcours ist neuerdings die komplette Woche am 9:00 Uhr geöffnet.

Eigentlich habe ich nur am umfangreicheren Anmeldeformular (für die Nachverfolgbarkeit) bemerkt das etwas anders ist.

Totempfahl auf dem Bogenplatz
Fisch und Bär im Wald auf einem Bogenparcours
Wald mit Ziel auf einem Bogenparcours mit Abschusspflock

Der Parcours

An der Wegstrecke hat sich kaum etwas geändert. Es gab nach Ziel 4 eine leichte Wegänderung aufgrund des Befalls eines Waldstücks durch Eichenprozessionsspinner.

Die Wege und Ziele sind gut ausgeschildert. Zusätzlich gibt es noch einen aktuellen Wegplan zum Download. Alle Ziele waren in guten Zustand und interessant gestellt. Einige Ziel wurden neu gestellt und so bekommen auch „Mehrfachbesucher“ wie ich immer wieder was neues zu sehen.

Der Parcours ist von Schwierigkeitsgrad eher als „leicht“ einzustufen. Auch wenn einige Schüsse was anderes vermuten lassen. Als „Gesamtwertung“ passt es aber. Das Gelände ist überwiegend flach bis leicht hügelig. An manchen Stellen auch mal kurz etwas steiler.

Bei den Zielen ist Abwechslung geboten. Kurze Distanzen wie auch weitere sind vorhanden. Und auch für Freunde von Bergab-/Bergaufschüssen ist was dabei. Insgesamt sind 29 Ziele gestellt. Einige als Tiergruppen, andere als Einzeltiere.

Marder und Bogen auf einem Bogenparcours
Hirsch mit Bogen auf einem Bogenparcours
Dachs auf einem Bogenparcours für traditionelle Bogenschützen.
Rehkitz in Nahaufnahme.
Krokodil mit geöffnetem Maul auf einem Bogenparcours

Meine Parcoursrunde

Da der Parcours über große Strecken auf offenem Gelände verläuft, war es natürlich entsprechend heiß. Und ich hatte meinen Hut vergessen. Also war schwitzen angesagt.

Da ich den Parcoursverlauf kannte konnte ich mich ganz auf das Bogenschießen und Pfeile suchen konzentrieren. Es lief erfreulich gut. Die Corona-Pause hatte weniger Effekt als befürchtet.

Wie immer habe ich eine Drei-Pfeil Runde mit Außen/Innenkill-Wertung geschossen. Eigentlich wird in meiner Bogenklasse (TRB nach IFAA) beim Kill nicht unterschieden, aber ich mache es für mich trotzdem. Wie immer war meine Zielmarke 400 Ringe (bei 28 Stationen) die ich erreichen wollte. Nach 28 Stationen stand die Zahl 398 auf dem Zettel. Fazit: OK, hat gepasst. Über das eine „Miss“ auf der Runde rege ich mich nicht auf. 🙂

Am 29 und letzten Ziel gab es dann noch mal ein Außenkill mit 16 Punkten. Ein schöner Abschluss.

Mein Ergebnis nach 29 Zielen:
414 von 580 Punkten, ø 14,3 (71,4%)

  • 1. Pfeil: 3x 20 / 5x 18 / 12x 16
  • 2. Pfeil: 1x 14 / 5x 10
  • 3. Pfeil: 2x 4
  • Miss(0): 1x
  • Geschossene Pfeile: 41

Ich war selbst überrascht das ich 20 von 29 Zielen mit dem ersten Pfeil getroffen hatte. Das war nach der langen Pause eigentlich nicht zu erwarten. Hoffe ich kann das Resultat beim nächsten Parcoursbesuch bestätigen.

Insgesamt war es ein tolle Runde, ich hatte viel Spaß und so ganz verlernt habe ich das Bogenschießen noch nicht.

Stehendes Erdmännchen
Plock mit 3D Ziel im Wald.
Sören Spieckermann
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